Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft ist der größte Nationalpark Mecklenburg-Vorpommerns und der drittgrößte seiner Art in Deutschland. Mit einer Fläche von 786 km² erstreckt er sich zwischen der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, der Insel Hiddensee und der Westküste der Insel Rügen. Diese Landschafts- und Naturflächen wurden im Zuge des Nationalparkprogramms der DDR zum 1. Oktober 1990 ausgewiesen.
In einem Nationalpark hat die Natur Vorfahrt. Das bedeutet, dass der Mensch so wenig wie möglich in die natürlichen Abläufe eingreift. Hier wird der Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere bewahrt. Dieses Ziel lässt sich nur erreichen, wenn die Störungen durch den Menschen - und damit auch durch die Besucher des Nationalparks - so gering wie nur möglich bleiben.